Der deutsche Einzelhandel ist tot!

Deutscher Einzelhandel ist tot?!

Die kölschen Jungs von „Digitas Pixelpark Germany“ haben 2022 zusammen mit dem „ECC Cologne“ eine 360-Grad-Studie über deutschen Retail erhoben. 58% der Unternehmer bestätigen dort, dass das (digitale) Endkundengeschäft den Einzelhandel nachhaltig verändert und klassische Handelsstufen wegbrechen.

Retail Flop – Kanalwechsel Top?

Bemerkenswert ist, das 49% der Befragten sowie 66% der Generation-Z angaben, in den letzten sechs Monaten direkt vom Hersteller gekauft zu haben. Wirklich? Im Grunde egal. Geht man davon aus, dass sich der Trend nicht umkehrt, werden die noch jüngeren Generationen die traditionellen Vertriebswege gänzlich überspringen. Das bedeutet, dass Retail in der bisherigen Form aussterben wird. Das klingt dramatisch, ist aber in unserer komplexen Welt nachvollziehbar!

Warum Kunden direkt beim Hersteller-Brand kaufen?
- 25% Vollsortiment der Marke (Sortimentskontrolle)
- 23% Spezielle Online-Angebote der Marke
- 22% Nachhaltigkeit
- 20% Markenloyalität
- 20% Produktverfügbarkeit
- 13% Unterstützung der Marke
… bis hin zur Fälschungssicherheit oder speziellen Customer-Services.

Gelingt es dem Hersteller, den Besucher bei der Recherche nach Informationen/Inspiration auf den eigenen Onlineshop zu lotsen, sieht die Welt auf den ersten Blick rosig aus. Laut der Studie der Kölner kauft der Besucher mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80% beim ersten Online-Anlaufpunkt. Addiert man das ermittelte 40%ige Upsellingpotential hinzu, steigt die Attraktivität des Onlinevertriebes zusätzlich. Zudem bringt der Direktvertrieb erhebliche Markteinblicke und ein bis dato für Hersteller nie da gewesenes Kundenverständnis, von dem das gesamte Unternehmen profitiert.

Direktvertrieb der Hersteller – das hört sich toll an, oder?

Nun, der Kanalwechsel birgt nach meiner Erfahrung viele Voraussetzungen, die im Vorfeld dringlich geklärt werden wollen.

I. Kundenzentrierte Strategie
Die digitale Verkaufsfläche schreit nach Differenzierung und echtem Mehrwert für die Zielgruppe. Diese Strategie sollte am Bedarf des Kunden stetig datenbasiert weiterentwickelt werden.
II. Wettbewerbsverständnis
Eine gelebte Wettbewerbsfähigkeit (Erfolgsblocker: UVP-Treue) ist sicherlich die zweitgrößte Veränderung beim Wechsel zu digitalen Geschäftsmodellen und will eine Kannibalisierung der Kanäle eingeplant wissen. Auch hier gilt es, eine ganze Reihe von rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
III. Sortimentsmanagement
Es bedarf eines völlig neuen Sortimentsmanagements für Hersteller. Sie müssen sich der Herausforderung stellen, dass sie einen unterschätzten Bedarf nicht mal eben durch Einkäufe beim Lieferanten decken können - sie sind Hersteller. Daher brauchen die Produzenten ein Categorymanagement welches die Kategorien am Kunden ausgestaltet und übergreifenden Mehrwert für die eigene Produktentwicklung bringt.
IV. Flexible Organisation
Zudem brauchen Hersteller maximale Flexibilität und b2c-Prozesse, Stichwort „Digitalisierung“. Prozessabläufe, die bislang Monate oder Jahre dauerten und sich über viele Jahre bewährt haben, entfallen und werden durch Echtzeit-Prozesse ersetzt. Aber was bringt es, wenn digitale Prozesse durch ergänzende Unternehmensprozesse zum Erliegen kommen?
V. Agile Unternehmenskultur
Auch Publicis Pixelpark bestätigt, dass die größte Herausforderung in der Unternehmenskultur liegt. Digitale Geschäftsmodelle unterliegen schnellem Wechsel, brauchen schnelle Entscheidungen und sind vor allem unendlich komplex. Diese neue Komplexität kann man nur durch agile Arbeitsmethoden erfolgreich managen.

Genau an dieser komplexen Gemengelage wird der USP von SOLSUC UG geboren. Die Erfahrung in der ganzheitlichen Umstellung zu agilen Geschäftsmodellen bis hin zur agilen Transformation.

Wenn du mehr darüber wissen willst, freuen wir uns auf ein unverbindliches Erstgespräch.

Revolution der Kommunikation – Gen-Z

Kommunikation wird zur Herausforderung

Vorab die Essenz: Es wird nicht einfach junge Zielgruppen zu erreichen, denn wir stoßen auf (Werbe-)Konsumverweigerer mit einem völlig neuem Nutzungsverhalten. Wir erleben „mobile only“ mit einer Flut von schnell wechselnden und vor allem werbefreien Kanälen. Die Verschiebung bewährter Kommunikationskanäle wie TV und Print hinzu digitalen Kanälen ist für junge Zielgruppen bereits abgeschlossen.

Die Sprache der Gen-Z ändert sich zudem rasant, sie sprechen von „Hausi“ (Sturmfreie Bude für Hausparty) und „V-Mann“ (ehrenloser Mensch). Sie bleiben ihren Kanälen und Werten treu und lesen keine E-Mails. Synchrone Kommunikation ist tot!

Der 2 Tag der #DMEXCO 22 hat maximal gerockt. Mein persönliches Highlight war ein Vortrag der #DB von Dr. Sven Hasselmann. Er präsentierte beeindruckend die Disruption der Kommunikation.

Neue Kommunikationsformen

Die Gen-Z möchten Antworten überdenken und zwar dann, wann es für sie passend scheint. Daher wird das einst bewährte Telefonat durch Sprachnachrichten ersetzt. Es lebe die asynchrone Kommunikation!

Die Gen-Z beschreibt deren Emotionen, deren Selbstbild mit Hilfe von Bewegtbild via Avatar oder Videoeffekt auf Tik Tok. Die neue Kommunikation erfolgt weniger mit geschriebenen Text und vielmehr über Ton, Bild und Video-Calls. Das geht soweit, dass für manche Menschen das virtuelle Selbstbild weit über die eigene Persönlichkeit gestellt wird, das ist natürlich schade, aber Realität.

Mobile only

42% der unter 30-jährigen sind vollständige TV-Verweigerer. Sie konsumieren nur noch 40 Minuten TV pro Tag was hingegen zum Medienkonsum am PC/Notebook, Handy oder Tablet mit 126 Minuten irrelevant wird. Junge Zielgruppen nutzen 5 Social-Media-Plattformen parallel und gönnen sich 80 Minuten Videostreaming – am Tag! 23% – so erklärt Dr. Hasselmann – des Bewegtbildes entfällt auf Social-Media und somit wird die Zielgruppe der Gen-Z zum Mobile-Only!

Mediaplan und kanalübergreifend gleiche Kommunikation sind Geschichte!

Fazit: wir erleben eine Disruption des Marktes, eine Disruption der Kommunikation und ein völlig neues Zielgruppenverhalten. Diese Veränderung bedarf einer grundlegenden Reformation von unser Mediaplanung, Mediamix.

Die Kommunikation braucht maximale Flexibilität und muss aufwendig für jeden einzelnen Kanal angepasst werden. Die Formate müssen in Hochformat, Querformat, lange und kurze Videos, emotional oder inspirierend ausgearbeitet werden. Das Interesse muss in den ersten 5 Sekunden geweckt werden und Marken müssen frühzeitig kommunizieren, einfache und vor allem kurze Stories und Storytelling entwickeln. Marken müssen authentisch sein und deren Werte wirklich leben, sie müssen die Werte der neuen Zielgruppe unterstützen und das konsequent.

Damit wächst der Aufwand exponentiell und damit einher der Personalbedarf. Kommunikation wird nahezu unplanbar, unsteuerbar.

Auch diese Realität zeigt die Notwendigkeit zum Umdenken aufgrund einer exponentiell wachsender Komplexität Welt. Unternehmen die sich nicht grundlegend verändern, deren Werte und Kultur nicht grundlegend erneuert wird, werden in Zukunft ihre Zielgruppen nicht mehr adressieren.

Und genau deshalb setzt SOLSUC auf Agile Transformation!

Woher kommt das?
Die Veränderung wird durch Technologie ermöglicht. Es geht darum besser und schneller zu kommunizieren, um damit eine höhere Stufe der Integrativität zu erreichen. Es darum mit Geschichten und Emotionen zu inspirieren und die Welt zu einem besseren Ort zu gestalten. Die zugehörige Technologie verschafft neue Möglichkeiten und kann die virtuelle Realität (AR) das Lernen vollständig revolutionieren. Spannend, oder?

Erfolgsfaktor Mensch!

In hierarchischen Strukturen sind es häufig Führungskräfte, die mit deren Kompetenz, deren Erfahrung, deren Historie und einer daraus gewachsenen Perspektive Entscheidungen treffen und Aufgaben delegieren. Die Mitarbeiter werden zum ausführenden Organ, sie können sich selten einbringen und leben zu häufig eine geringe Bereitschaft zur Eigeninitiative. Zum Leid des Unternehmens!

➶ Problem hierarchischer Entscheidungsgewalt

In einer sich schnell verändernden Welt bräuchten jene hierarchischen Entscheider sehr viele Detailinformationen aller Bereichsdisziplinen und müssten diese ununterbrochen aktualisieren. Der Zeitaufwand, die Verantwortung und der Input wären immens – unmöglich. 

➶ Die Lösung

In einer komplexen Welt hilft es, relevante Erfahrungen und Fachwissen kompetenter Spezialisten zu kombinieren, um daraus treffsichere Hypothesen zu bilden, um diese in kurzen Zyklen am Markt zu verifizieren und zu optimieren. Klingt logisch, oder? 

➶ Erfolgsfaktor Mensch

Erfolg entsteht dadurch, dass die Entscheidungsgewalt dort platziert wird, wo das größte Fachwissen ansässig ist! Durch unterschiedliche Perspektiven, durch Transparenz und Vertrauen entsteht heute notwendige Geschwindigkeit und jene Fehlerkultur, die relevante Innovation bringt und Effizienz schafft. 

Wie wichtig ist die Eigenverantwortung für euch?

Was zum nachdenken!

Ich habe mich diese Woche aufgrund einer Investition mit Firmenwert beschäftigt. Dabei hat mich die Gretchenfrage beschäftigt. Was macht den wirklichen Wert einer Firma aus? Ist es das Ergebnis, eine prickelnde Story für Investoren, der Digitalisierungsgrad, das Potential oder gar die Arbeitsmoral? Was ist der Schlüssel des Erfolges?  

Was ist die Essenz für Unternehmenswert? 

Der Firmenwert spiegelt für mich den erreichten Nutzen und dessen Relevanz in der Zielgruppe wieder. Ist der Nutzen und die Relevanz des Arbeitsergebnisses groß, läuft es im Unternehmen. Soweit so logisch – aber was ist der wahre Firmenwert?

Die Realität!

Es soll Firmen geben, die ermitteln ihren Firmenwert tatsächlich ausschließlich mit traditionellen Methoden wie dem Multiple des Jahresergebnisses. Spitzen werden über mehr oder weniger komplexe Formeln geglättet, um eine halbwegs stabile Unternehmenswertbetrachtung zu ermöglichen. Echt jetzt?

Warum eigentlich? 

Eine Umsatzspitze ist für mich ein wichtiger Impuls, eine Marktveränderung, die bei schneller Reaktion vielleicht noch viel größer hätte ausfallen können. Was wäre, wenn man im Unternehmen die Flexibilität und den Reifegrad schaffen würde, um ständig auf Spitzen zu reiten? Hört sich gut an, oder?

Was bräuchte man zum Ritt auf dem Peak?

Nun, ganz einfach – den Faktor Mensch!. Der Erfolg eines Unternehmens wird durch tatkräftige Teams, die an einem Ziel für das Unternehmen arbeiten, geboren. Durch jene Mitarbeiter, die eine Vision verwirklichen, jene die täglich begeistert neue Ideen generieren. Jene Menschen, die die Leistung am Kunden verproben und jeden Tag iterativ dazu lernen, lernen was der Kunde wirklich braucht und jene, die die Prozesse schaffen um die Unternehmensvision gemeinsam zu skalieren.

Ob agile Arbeitsweisen wirklich einen konstanten Ritt auf einem Peak ermöglichen, steht in den Sternen. Die Agilität schafft die Flexibilität um auf Nachfrageveränderungen kurzfristig zu reagieren. Agile Arbeitsweisen setzen an einer Unternehmensvision an und sammeln über iterative Lernzyklen kundenrelevantes Feedback, mit deren Hilfe sie das Produkt zur Reife bringen. 

Interdisziplinäre Teams schaffen kundenzentrierten Wert – relevanten Nutzen für die Zielgruppe – und damit Wachstum. Für mich ist der Wert des Unternehmens der Wert seiner Mitarbeiter – Wissensmitarbeit statt Headcount!

Was ist für deinen Firmenwert relevant?

Agil, die nächste Sau durchs Dorf?

Für manche ist die Agilität lediglich ein weiterer Organisationsansatz, für andere ist sie reiner Nonsens oder dringlich herbeigesehnte Normalität. Woher kommt das?

➶ Was ist Agilität überhaupt?

Die Agilität ist sicherlich einer der Begriffe mit der größten Interpretationsvarianz überhaupt. Das ist ein Problem! Das Verständnis reicht von „Flexibilität“, dem schlichten Einsatz agil deklarierter Tools, über rein „strategische (NEU)Ausrichtung“, der gekapselten „Silo-Agilität“ vereinzelt agierender agiler Fachbereiche (z.B. IT) bis hin zur Neuorganisation des gesamten Unternehmens.

➶ Das Problem dabei! 

Alle genannten Interpretationsansätze haben dahingehend eine Daseinsberechtigung, dass sie eine oder mehrere Facetten der Agilität ansprechen – allerdings mit mikroskopischem Nutzen gegenüber einer echten agilen Transformation.

➶ Potential ganzheitlicher Agilität

Die skalierbar relevanten Vorteile der Agilität wie Kundenzentrierung, testgetriebene Innovation, Effizienz, Wachstum und Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber werden ausschließlich durch eine „ganzheitliche agile Organisation“ geborgen. Die gelebte, ganzheitliche Agilität wächst mit ihrem Reifegrad zur „eierlegenden Wollmilchsau“ heran, die das Unternehmen nachhaltig erfolgreich macht.

➶ Was macht den Unterschied?

Ganzheitliche Agilität ist ein Wechsel der Kultur vom „command & control“ hin zum Mindset eigenverantwortlicher, interdisziplinärer Teams mit vollständiger Kundenzentrierung. Die ganzheitliche Agilität optimiert den Durchfluss mit Hilfe der Werte des Lean-Managements: Reduktion von Verschwendung. Geschwindigkeit schafft die Agilität durch die Kombination von Fach- und Entscheidungskompetenz mit kurzen Iterationszyklen bei der Produktentwickung. Es entsteht eine neue Unternehmenskultur – eine Kultur auf Augenhöhe mit unternehmerisch agierenden, hoch motivierten Mitarbeitern. 

Was bedeutet Agilität in deinem Umfeld?

Alle haben Angst, ein „ja“ zur Existenzangst?


Glaubt man den Medien ist es dahin – unser geschätztes Wirtschaftswachstum mit angestrebter Vollbeschäftigung.

Die pandemischen Nachwirkungen, die ausgebremste Globalisierung, die unterbrochenen Lieferketten, die zweifelhafte Energieversorgung mit explodierenden Energiekosten und die darin begründete, höchste Inflation in der Geschichte der Währungsunion sowie die politischen Konflikte und die Angst vor einer Rezession verunsichern Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen – nachhaltig.

➶ Verunsicherung die Wurzel allen Übels?

Der Wandel der Rahmenbedingungen unserer Zeit ist unbestritten exponentiell und es gibt so viele Fragen und zu jeder einzelnen gibt es unzählige Antworten, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Was bleibt, ist die Ungewissheit und diese kann zur Existenzangst führen.

Wir von SOLSUC sagen NEIN zur Existenzangst. Ich bin der Überzeugung, dass die Unsicherheit bei so großer Ungewissheit ein immenses Problem darstellt. Die Unsicherheit lähmt notwendige Entscheidungen, strategische Investitionen in die Zukunft und verhindert den Fortschritt nachhaltig. Welches Verhalten ist richtig?

➶ Was lehrt uns die Vergangenheit?

„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern diejenige, die sich am besten an den Wandel anpassen kann“, das wusste schon Charles Darwin vor 200 Jahren.

Es geht um Agilität und auf unsere Wirtschaft übersetzt bedeutet dies, jene werden gewinnen, deren Organisation besonders flexibel ist und die ihre Agilität ganzheitlich leben. Jene Unternehmen, die ihren Service oder ihre Produkte flexibel am Bedarf zentrieren und damit echten Mehrwert schaffen. Jene Unternehmen die der Ungewissheit mit kurzen Lernzyklen und stetiger Optimierung begegnen.

➶ Was brauchen wir dafür?

1. Eine klare Vision

2. Maximale Transparenz

3. Testgetriebene Service- oder Produktentwicklung

4. Ganzheitlich gelebte Agilität – agiles Mindset

Kurz: eine agile Transformation des Unternehmens.
Mehr Infos dazu hier: https://lnkd.in/eWFG-BJh

Machste Leuchtturm, bringt halt nix – die Ursache für fehlende Innovation und Erfolg deutscher Unternehmen

➶ Herausforderung ist Stillstand

Dem Wunsch nach Innovation, exponentiellen Wachstum durch digitale Geschäftsmodelle, gestiegener Effizienz und steigenden Markanteilen sowie hoch motivierter Mitarbeiter steht oftmals eine ernüchternde Realität gegenüber. Relevante Potentiale und grandiose Innovationen bleiben aus, neue Vertriebskanäle zünden nicht und einst motivierte Mitarbeiter dümpeln frustriert vor sich hin und/oder verlassen das Unternehmen. 

➶ Tradition verhindert Fortschritt

Der zugehörige Fokus liegt auf traditionellen Arbeitsmethoden auf interner Perspektive des Unternehmens. Während fleißig im System die Prozesse und hierarchischen Strukturen optimiert und vereinzelt neue Leuchtturmprojekte geboren werden, haben sich die Rahmenbedingungen, die Regularien und/oder die Anforderungen des Marktes verändert. „Junge wilde Unternehmen“ ziehen an bewährten Marktführern vorbei und verändern in kürzester Zeit ganze Branchen. 

➶ Ursache mit vier Buchstaben

Wir befinden uns in einer digitalisierten, komplexen und disruptiven Welt – das sogenannte VUKA. Unternehmen sind einer exponentiell wachsenden Geschwindigkeit der Veränderung und dadurch zunehmender Komplexität der Anforderungen, Mehrdeutigkeit und damit einhergehender Unsicherheit ausgesetzt. 

➶ Lösung durch Agilität

Die Lösung ist naheliegend, bedarf jedoch einer grundlegenden, sukzessiven Veränderung des Mindset des Unternehmen – der agilen Transformation. 

Mit einem agilen Mindset, begegnen wir der Veränderungsgeschwindigkeit mit einer klaren, langfristig relevanten Vision. Der Unsicherheit stellt man sich mit fachspezifischen Verständnis und maximaler, allgegenwärtiger Transparenz. Der Komplexität begegnet man mit Klarheit und der Mehrdeutigkeit mit iterativer Arbeitsweise über kundenrelevantes Feedback zur kundenzentrierten Produktentwickung. 

Zusammengefasst: mit ganzheitlicher, gelebter Agilität! 

SOLSUC (Solutions for Success) unterstützt Unternehmen im Wandel zu einer nachhaltig erfolgreichen Zukunft durch agile Transformation. Denn der Wert erfolgreicher Unternehmen definiert sich über deren Mitarbeiter, deren entfachte intrinsische Motivation und die Summe kombinierter Fachkompetenzen in interdisziplinären, eigenverantwortlichen Teams.

➶ Wie geht das?

Agilität verschiebt die einst interne Fokussierung auf die externe Perspektive und relevanten, kundenbezogenen Mehrwert. Der Unternehmensfortschritt wird dabei über extern bewertete KPI‘s gesteuert und damit wird kundenzentrierte Innovation sichergestellt. Zeitgleich wird die Effizienz maßgeblich gesteigert, da Produkte zum frühest möglichen Zeitpunkt am Markt erprobt und mit der Erkenntnis itterativ Weiterentwickelt werden. 

Zusammengefasst: Agilität schafft kundenzentrierte Innovation, Effizienz, intrinsische Motivation der Mitarbeiter und Erfolg des Unternehmens. 

Die letzten Meter

Die letzten Wochen waren intensiv und voller Vorfreude. Mein Business Case für die SOLSUC UG musste durch die Umfirmierung zur Kapitalgesellschaft angepasst und somit alle Gründungsdokumente überarbeitet und die zuständigen Ämter informiert werden.

Parallel wurde fleißig an der Strategie für die Markteinführung gezimmert und das LinkedIn-Profil überarbeitet und eine Unternehmensseite geschaffen.

Ich gehe davon aus, dass ein Teil meines Netzwerkes ein hohes – jedoch zeitlich beschränktes – temporäres Interesse an meiner Transformation haben dürfte. Ihnen möchte ich mit dem Launch der SOLSUC UG ein gelungenes, einheitliches und professionelles Bild geben.

Zeitgleich musste ein Notartermin zur Gründung der SOLSUC UG her, um mit den Unterlagen der notariellen Beurkundung ein Geschäftskonto zu eröffnen. Ziel war das Stammkapital zu überweisen, damit der Notar die Gründung im Handelsregister eintragen lassen kann, welche wiederum den finalen Unternehmensstart bekundet.

SOLSUC UG – agile Basis

Nach umfangreichen Gesprächen, Recherchen, hypothetischen Steuerberechnungen und dem Abwiegen der Vor- und Nachteile steht letztendlich die Geschäftsform für die SOLSUC UG. Ich starte als Unternehmergesellschaft (UG) und behalte es mir vor, später in eine UG mit Holdingstruktur zu transformieren.

Die Entscheidung vom ursprünglich angestrebten Einzelunternehmen zur UG ist knapp vor Unternehmensgründung gefallen und hat so manche Organisation herausgefordert. Aber so ist es in unserer agilen Welt – wenn es bessere Wege gibt, nimmt man diese.

Die notarielle Beurkundung sowie die Anmeldung des Gewerbes fühlt sich für mich an, wie der Kauf meines Zugtickets zum Start meines persönlichen Jackobswegs Anfang diesen Jahres. Der vieles verändernde Weg ist beschritten und die Motivation etwas Großes zu bewirken ist Grenzenlos.

Ich brenne mit meinen Erfahrungen aus der Transformation von Unternehmen in der Vergangenheit darauf, mit SOLSUC UG etwas wirklich wertstiftendes zu Schaffen und andere Unternehmen mit meinen langjährigen Erfahrungen im eCommerce und der agilen Transformation in eine erfolgreiche Zukunft zu beraten.

Das wird großartig!

SOLSUC als Masterclass auf der „K5 – Future Retail Stage“

Heute hatte ich die Ehre, als einer von drei Speakern zusammen mit der KPS auf einer Masterclass-Bühne auf DER großen „K5 – Future Retail Stage“ zu stehen. Die K5 ist eine hochkarätige Digital- und eCommerce-Messe in Deutschland auf der ausgewählte und häufig führende eCommerce-Experten inspirierende Vorträge zum Thema halten.

Andreas Frary, Michael Urban, Steve Leichsenring auf der K5 zum Thema Marktplatz – geführt durch eine gekonnte Moderation von Stefan Metzger.

Besonders freue ich mich über meine innere Ruhe beim Vortrag. Dank dem Jakobsweg weiß ich, dass ich meinem Leben vertrauen kann und alles so kommt, wie es kommen muss. Vielleicht ist der Tipp eines guten Freundes doch nicht so weit von der Realität entfernt, der kürzlich zu mir meinte, ich solle bezahlte „Impulsvorträge“ als „Thought-Leader“ halten … hmmm.

Wo wir gerade beim Thema sind – ich hatte heute das erste Mal nach dem Jakobsweg einen Anzug an und natürlich rutscht er ohne Gürtel ungebremst zu Boden. Dumm nur, wenn man dafür vorgesorgt jedoch den falschen Gürtel eingepackt hat und die Löcher ausschließlich zur alten Taille passen. Wie behilft man sich 15 Minuten vor dem Vortrag? Ganz klar, die Not macht erfinderisch und die Hose wird mit einem Halsband von der Messe dürftig zusammengezimmert. Halbwegs stabil, aber dank ungleichem Faltenwurf sehr unschön, geht es dann zum Empfang um zusätzliche Löcher mit einer Schere hinein zu zimmern. Am Ende kam dann doch der Anzug in den Schrank – in Jeans, SOLSUC-T-Shirt und meinen Schuhen vom Jakobsweg lebt es sich doch authentischer und so konnte ich unseren Beitrag entspannt begleiten.

Die K5 selbst war ein voller Erfolg! Sehr viele inspirierende, wertvolle Beiträge und Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten die das digitale Business beflügeln. Bemerkenswert waren die Insights zum Thema Liveshopping/ SocialCommerce von Fabian Quwehand (HSE) und die Gespräche/Masterclass mit Tim Buchholz (ehem. OTTO) zur Transformation von Unternehmen.

Mit Tim hatte ich vor Corona meinen ersten Auftritt auf der K5 – lange her – und jetzt gründet er, zeitgleich zu mir ein Unternehmen zur Transformation. Auch er sieht seine Zukunft im Mehrwert, wie wir die Welt zu einem besseren Ort umgestalten können, um den Unternehmen durch eine zukunftsgerichtete Organisation neue Perspektiven und Chancen zu geben. Das haben mir im übrigen auch sehr viele zahlreiche Gespräche auf der Messe in den Networking-Areas bestätigt, sie alle waren von meinem Vorhaben wirklich begeistert.

SOLSUC wird großartig!

Call Now Button