Beispiel agiler Arbeitsweise

Agile Werkzeuge – wie funktioniert die agile Arbeitsweise?

Agile Arbeitsweisen sind nicht fest definiert, aber es gibt eine Reihe von Prozessen und Tools, die die Agile Arbeit unterstützen und den Teams helfen, sich mit Routinen in einer sich ständig wandelnden Umwelt zurechtzufinden.

Iterative Arbeit: Wir arbeiten in kurzen Zeitabschnitten (meist 2 wöchentliche Releasezyklen). Jedes Teilergebnis ist in sich funktional, wird veröffentlicht und am Anwender getestet.
Inkrementelle Arbeit: Wir arbeiten kontinuierlich weiter, erarbeiten uns das von der Vision abgeleitete Ergebnis in kleinen Schritten und reichern das Produkt mit denen vom MVP gewonnen Erkenntnissen an. 
Sichtbare Arbeit: z.B. in Kanban-Boards: Wir erzielen maximale Transparenz indem wir alle Aufgaben/Tasks in Prozessspalten im Planner anlegen (ToDo | In Arbeit | Review | Erledigt)
Täglicher Austausch: ein 15 minütiges "Daily" steigert die Transparenz. Alle lernen, können sich einbringen und die Projektqualität begünstigen. Das Daily spart viele Mails und schafft notwendigen Support anderer Teammitglieder.
Sprint Reviews: Nach jedem "Inkrement" unserer Arbeit bewerten wir unser Ergebnis selbstreflektiert und leiten Handlungen sowie Optimierungen für die nächsten Sprints ab.  
Retrospektiven: Am Ende des "Inkrements" wird auch die Zusammenarbeit im Team bewertet um daraus Verbesserungspotentiale für die Zukunft zu schaffen. Hierzu finden häufig hilfreiche Retro-Tools Einsatz (Liked | Learned | Lacked). 
Vernetztes Arbeiten: In der Agilität haben alle - Planer, Umsetzer und diejenigen die ein berechtigtes Mitspracherecht haben (Stakeholder) eine gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis welches sich stets an der Vision, Mission und den kurzfristigen Zielen ausrichtet.
Fehlerkultur:  Fehler sind ein wertvoller Teil der Lernkurve. Fehler schaffen neue Potentiale durch neue Erfahrungen. In einer gesunden Fehlerkultur wird nicht nach dem Schuldigen gesucht, sondern der Fokus wird auf die Optimierung für die Zukunft gelegt.