Spryker Exite 2022

Das erste Mal nach meinem Jakobsweg sollte es in einem Berliner Club auf die Bühne gehen. Ich wurde von Spryker und KPS zu einem Marktplatz-Pre-Event in Berlin eingeladen. Es geht darum als Speaker meine Erfahrungen beim Aufbau eines Marktplatzes mit Experten der Branche zu teilen, damit Unternehmen im Publikum davon profitieren und daraus lernen.

Aber es sollte anders kommen. Der Talk zum Thema Marktplatz war relativ kurz, fast ein Drittel der Sprecher war dank der OMR an Corona erkrankt und somit blieb mir ausreichend Zeit für sehr interessante Gespräche mit sehr interessanten Menschen.

Das Ergebnis – spannende, potentielle Kooperationen, mögliches Projektgeschäft und die bestätigte Erkenntnis, dass das Thema „Agile Transformation“ für alle Onlineshops relevant ist. Auch in dem Vorträgen zeigt sich die Notwendigkeit einer flexiblen, testgetriebenen und offenen Unternehmenskultur. Schließlich wird über eine agile Organisation echter Mehrwert durch die endverbraucherzentrierte Arbeitsweise generiert. Agilität schafft echte Innovation – wenn sie wirklich gelebt wird.

Was ich auch verstanden habe ist, dass erste Schritt wohl überlegt sein will – man wähle die Platzierung seiner Ressource weise – Kooperation/ Projektgeschäft gegenüber der Agilen Transformation?

Spryker schreibt über mich in der Ankündigung: „Michael Urban, ein Visionär für digitale Geschäftslösungen, wird durch seine echte Führungsstärke und einzigartige Persönlichkeit nachhaltige Leidenschaft weit über die Grenzen unserer Veranstaltung hinaus tragen.“

Nett oder? Ich bin ein Visionär, habe mit meiner Leidenschaft stets meine Teams begeistert und meine eckige, direkte und stets lösungsorientierte Persönlichkeit ist kein Standard. Damit kann ich leben!

Die Spryker-Exite selbst war mit vielen interessanten Vorträgen gespickt. Ein Unternehmen das ich wegen Infrastruktur beraten hatte, müsste dringend die Agile Transformation einleiten um die Kanalkonflikte zu lösen. Wir dürfen gespannt sein!

Besonders Interessant war das Interview mit Alexander Graf und Boris Lokschin mit dem ehemaligen CEO von „The Walt Disney Company“ namens „Bob Iger“. Eine sehr inspirierende, visionäre Persönlichkeit, die die Verantwortung gelebt und einer großen Vision gefolgt ist. Er hat durch seine unerschrockene Art einst Steve Jobs davon überzeugt „Pixar“ zu verkaufen und hat damit das Unternehmen in die Digitalisierung getrieben. Heute hat Walt Disney ein digitales Vertriebsmodell und profitiert von den zugekauften „Tinkerbell’s“, „Supermann-„, „Marvell-Charakteren“ und den „Findet Nemo‘s“ dieser Welt und erwirtschaftete 2021 stolze 67 Milliarden US-Dollar Umsatz.

Bob Iger sagte „Wer an seinem Status Quo in einer sich verändernden Welt festhält, der fällt unweigerlich zurück. Der verliert so lange an Relevanz, bis er von anderen Businessmodellen disputiert wird.“

Bob Iger hat auch verstanden, dass eine der wichtigsten Fähigkeiten von Führungskräften die „Empathie“ ist. Empathie ist durch die Arbeit im Homeoffice noch relevanter geworden, da durch sie der Connect zwischen den Teams gehalten wird. Er betont auch, wie wichtig es ist den Menschen konstruktives Feedback zu geben, damit sie selbst wachsen können.

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